25.09.2018 Industriedenkmal "Schrankenposten 188" erstrahlt in neuem Glanz

Seit einigen Tagen erstrahlt das Industriedenkmal am ehemaligen Schrankenposten 188 in neuem Glanz. Der Arbeitskreis "Unser Dorf hat Zukunft" in den letzten Wochen in mühevoller Kleinarbeit alle Details des 1990 eingeweihten Denkmals aufgearbeitet und wieder hergestellt.

Bereits 1990, als nach der Wiedervereinigung und dem Ausbau der Bahnlinie von Hannover nach Berlin die Schließung des Bahnübergangs an der Ziegeleistraße absehbar war, hatte die Arbeitsgemeinschaft Dorfentwicklung unter der Leitung von Irmfried Heineke die Idee, mit einem Industriedenkmal an den ehemaligen Schrankenposten 188, aber auch an die alte und neue Technik der Signalmeisterei zu erinnern. Die feierliche Einweihung fand am 17.3. 1990 statt.

Bis vor einigen Jahren hat die SPD im Ort immer wieder die notwendigen Reparatur- und Pflegemaßnahmen übernommen. Da nicht nur der Zahn der Zeit an den Elementen bereits erheblichen Schaden angerichtet hatte, war nach nunmehr 28 Jahren eine Generalüberholung dringend fällig. Bei einer Besichtigung des Denkmals im Mai diesen Jahres stand für Teilnehmer des Arbeitskreises "Unser Dorf hat Zukunft" schnell fest, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht und kurzerhand die aufwendigen Arbeiten in den vergangenen Wochen ausgeführt. Finanziert wurde die Sanierung aus dem Topf "Verschönerung des Ortsbildes" durch Zusage des Ortsbürgermeisters.

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23.09.2018 Großes Interesse am Dorfspaziergang

Mit einem so gr0ßen Interesse am Dorfspaziergang des Arbeitskreises "Unser Dorf hat Zukunft" bei schönem spätsommerlichen Wetter, hatte von den Initiatoren niemand gerechnet. Mit dem Dorfspaziergang wollte der Arbeitskreis zum Einen an die Termine mit dem Immenser Chronisten Adolf Meyer anknüpfen aber auch neue Wege gehen, ähnlich wie in Hannover die Stattreisen mit ihrem Angebot.

Das Thema am letzten Sonntag entstand vor dem Hintergrund der Dorfladeninitiative womit aufgezeigt werden sollte, dass es in Immensen vor gut 25 Jahren in Sachen Einkaufsmöglichkeiten noch ganz anders ausgesehen hat.

Das Thema "Starke Frauen" resultierte aus der Erkenntnis, dass fast alle Läden von Frauen betrieben wurde. Die Frauen zählten in allen Zeiten zu den tragenden Säulen im Dorf, blieben aber fast immer im Hintergrund.

Deshalb standen nicht nur die Geschäftsfrauen sondern die vielen anderen die Frauen, die natürlich nicht alle genannt werden konnten, sich im Dorf aber schon immer engagierten und die mit ihrem Einsatz für eine besondere Lebensqualität stehen, im Fokus des fast zweistündigen Rundgang durchs Dorf.

Weitere Themennachmittage sind bereits in der Vorbereitung und für das nächste Jahr geplant. Und so sind die vielen Teilnehmer am Dorfspaziergang für die Initiatoren ein besonderer Ansporn, in dieser Richtung weiter zu machen.

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